Sehet und Höret!

30 Mrz 2011

Auf meiner täglichen rumschnüffelei im Internet bin ich auf Fräulein Flauschigs Blog auf ein lustiges Spiel gestoßen, dass ich gleich mal mitgemacht habe (auch um meine aufkommende Nervosität wegen des Bewerbungsgesprächs heute zu unterjochen).

Ich kopiere die Anleitung einfach mal ;D und wenn ihr möchtet, könnt ihr es ja einfach nach machen.

1 – Geh auf Wikipedia und klicke auf “zufälliger Artikel”. Der erste Artikel, der erscheint, ist der Name deiner Band.
2 – Gehe auf quotationspage.com (oder wikiquotes.org) und clicke auf “random”/”zufällige Seite”. Die letzten vier oder fünf Worte des letzten Zitats auf der Seite bilden den Titel deines ersten Albums.
3 – Gehe auf flickr und clicke auf “Entdecken”. Dreimal nun refreshen und dieses Bild wird nun dein Albumcover.
4 – Öffne irgend ein Grafikprogramm (z.B. photoshop oder picnik.com, wenn du kein eigenes Programm besitzt) und setze aus Bandname, Titel und Bilddatei dein Cover zusammen.

Das wäre bestimmt DER ultimative Hit! ^_^

Ansonsten bin ich mir weder sicher, was ich heute Abend zum Gespräch anziehen soll, noch ob ich alles zufriedenstellend beantworten kann und einen guten Eindruck hinterlasse ^^ Man kann nur hoffen und sein Bestes geben. Daumen drücken ist angesagt ^.~

Bubble Tea

27 Mrz 2011

Ich bin zurück aus Frankfurt, wohlauf und quicklebendig. Der Anlass für die Reise ins hessische Land waren die alljährlichen Fantasy Filmfest Nights. Es war ein sehr anstrengender Filmmarathon, mit klasse Streifen, für die sich die Dauerkarte absolut gelohnt hat. Von zehn ausgestrahlten Filmen haben mein Freund und ich sieben gesehen.

Am Freitag um 16.30 Uhr startet der erste Film mit dem Namen „The Hole 3D„. In dem Film ging es um ein mysteriöses, bodenloses Loch im Boden eines Hauses, das die tiefsten Ängste eines jeden, der die Tür zum Loch öffnete und hineinschaute, zum leben erweckte. Als der siebzehn jährige Dane, zusammen mit seinem kleinen Bruder und dem Mädchen von nebenan, die Tür öffnen und hineinschauen, stellen sie wenig später fest, dass das keine ganz so coole Idee war, wie sie zuerst dachten. Fortan werden sie von ihren Urängsten gejagdt und müssen diese besiegen. Der Film überzeugte vorallem durch die Schauspieler, die meiner Meinung nach sehr gut geschauspieltert haben. Zudem wurde die Geschichte rasant erzählt und auch der englische Originalton war gut zu verstehen. Der zweite Film folgte um 18.30 Uhr. „Kidnapped“ wurde im spanischen Originalton mit englischem Untertitel ausgestrahlt und lieferte ein hartes Katz- und Mausspiel mit der Inbrunst eines spanischen Torreros. Es ging um eine Familie, die in ihr neues Haus einzogen war und einen der ersten Abende im neuen Haus gebührend feiern wollte. Doch nicht nur die pubertierende Tochter, die sich ausgerechnet an diesem Abend mit ihrem Freund treffen wollte, machte der Harmonie einen Strich durch die Rechnung. Bald drang ein Team aus drei Einbrechern gewaltsam in das Haus ein und ein Spiel um Leben und Tod begann. Nachdem die Situation recht schnell eskaliert, beginnt ein heftiges Blutbad, dass keinesfalls mit den typischen Hollywood-Gemetzel-Szenen zu vergleichen war. Die bedrohliche Atmosphäre und der Split-Screen an Schlüssel-Szenen des Films rief in mir ein unbehagliches Gefühl hervor, welches es schaffte, mich den ganzen Film über wie gebannt auf die Leinwand starren zu lassen. Das gesamte Team, das um den Film herum mitgewirkt hat, sowie die Schauspieler haben ein Meisterwerk geschaffen, das man sich unbedingt anschauen sollte. Der nächste Film auf dem Sendeplan war „ The Trollhunter„. Ein wirklich witziger Film, den man einfach nicht zu ernst nehmen kann, schon allein durch den Vor- und Abspann (ich will nichts verraten ;D). Allerdings war er schön umgesetzt und die Trolle die man gesehen hat, waren toll anzusehen. Leider kamen für meinen Geschmack viel zu wenig Trolle und viiiiel zu viel gelabert in dem norwegischen Streifen vor, sodass sich der Film einfach nur hinzog. Am Ende habe ich den Film mit dem Gefühl mehr erwartet zu haben verlassen. Nach dem Kino sind wir dann noch durch Frankfurt gekurvt und haben einen McDonalds gesucht (was dank Navi kein Problem war ^^) und „Zuhause“ angekommen, bin ich dann ziemlich schnell eingeschlafen.

Samstag ging es vor dem Kino ins Explorer. Einem Museum rund um die Wahrnehmung. Man wurde ausgestattet mit einer rot-grünen 3D-Brille und konnte durch drei Etagen laufen und sich allerlei (zum größtenteil nackte Frauen XD) Bilder in 3D anschauen. Auch gab es Kippbilder, Makro-3D-Aufnahmen von Insekten, Geschicklichkeitsspielchen, Sound-Test, Verzerrspiegel und zahlreiche andere Dinge zu bestaunen. Für einen Eintritt von 15 Euro wurde einem aber zu wenig geboten. Dennoch bin ich froh, dass wir dahin gegangen sind, weil es wirklich viel Spaß gemacht hat. Dann ging es in eine Edel-Currywurst-Bude ^^ mit frisch gemachten Pommes aus Kartoffeln, Würsten und Soße, die man sich aus einer Vielzahl aus verschiedenen Sorten zusammenstellen konnte. Der Geschmack war nicht wirklich Edel – aber die Qualität schon. Joa, danach gings dann wieder zum Kino und der erste Streifen den wir uns anschauten hieß „Burke & Hare“ – eine makabere Horrorkomödie, die ich aufgrund des irischen (glaube ich) Akzentes der Schauspieler kaum verstanden habe ^^° und somit habe ich wohl auch viele Lacher verpasst – zu dem Film kann ich also nicht sehr viel sagen, aber ich werde ihn mir nochmal auf Deutsch anschauen. Nach der Komödie folgte um 18 Uhr „Mothers Day„, in dem es, ähnlich wie in „Kidnapped“, um ein junges Ehepaar ging, die in ihr neues Haus eingezogen waren und überfallen wurden. Bei den Übeltätern handelte es sich diesmal um die drei Söhne der Vormieterin, die ihren Söhnen den Umzug nicht mitgeteilt hatte. Einer der drei Brüder wurde angeschossen und ringt um sein Leben, glücklicherweise findet sich bei den ungebetenen Gästen ein Arzt wieder, den jungen Mann vorerst versorgen kann. Als die Mutter im Haus eintrifft, scheint die bedrohliche Situation abzuklingen, doch schon bald merken die Opfer, dass Frau Mutter eine unberechenbare Psychopatin ist, die von ihrer Brut tatkräftig den Rücken gestärkt bekommt. Der Überfall artet in einem Gemetzel aus, dass nicht ganz so hart ist wie bei „Kidnapped“, einem aber trotzdem sehr brutal in Erinnerung bleibt. Zur Primetime um 20 Uhr folgte sogleich der asiatische Rachefilm „I Saw the Devil„, in dem es um einen Polizisten geht, dessen Verlobte auf bestialische und grausame Art von einem Killer ermordet wird. Versessen auf Rache, jagd der trauernde Mann den Killer seiner Frau und lehrt ihm auf seine ganze eigene Art und Weise, was es heißt, sich in der Rolle eines Opfers wieder zufinden. Immer wieder spürt der Polizist den Killer auf ein neues auf, um ihn auf höchst brutale weise in die Schranken zu weisen. Da der Mörder immer und immer wieder von seinem Rächer freigelassen wird, bekommt er seine Lektion in kleinen Häppchen serviert. Der Film überzeugt durch die super Schauspieler und einer meiner Meinung nach auch durchaus glaubwürdigen Geschichte. Auch wenn der Film 2 Stunden und 20 Minuten lang war, wurde er doch so gut erzählt, dass er recht schnell zum Ende kam. Leider wird der Film in der deutschen Version ganze 15 Minuten kürzer sein, als der, den wir sehen konnten, weshalb man sich auf jedenfall die Originalfassung mit Untertitel zulegen sollte, um nicht zuviele grandiose Szenen zu verpassen ;D Der letzt Film des Marathons war „Wake Wood„, von dem ich mich sehr viel mehr versprochen habe, als ich zuletzt zu sehen bekommen habe. Man kann sagen, dass der Film auf der Basis von „Friedhof der Kuscheltiere“ basiert und nicht wirklich gruselig ist. Eine Familie zieht in ein neues Haus (wie so oft ^^), um den Tod ihrer kleinen Tochter zu verarbeiten. Bald merkt die Frau, dass in dem kleinen Örtchen nicht alles mit rechten Dingen zugeht und ermittelt auf eigene Hand was los ist. Schnell bekommt sie heraus, dass es in Wake Wood einen Pater / Pfarrer gibt, der die Gabe besitzt, Menschen für 3 Tage wieder zubeleben. Das Ehepaar holt auf diese Art und Weise ihre kleine Tochter aus dem Jenseits zurück, um nochmal ein paar Tage mit ihr genießen zu können und um sich gebührend von ihr verabschieden zu können. Doch dann artet alles in ein Blutbad aus, dass niemand erahnen konnte. Wie gesagt, ich war enttäuscht von dem Film und hatte eindeutig mehr erwartet.

Zusammenfassend kann ich sagen, dass mir „Kidnapped“ und „I Saw the Devil“ am besten gefallen haben und ich diese jedem ans Herz lege, die sich für Horrorfilme, Thriller, Splatter oder ähnliche Genre-Filmen interessieren.

 

Ein weiteres, kleines Highlight für mich war der Bubble Tea, den man in Frankfurt bekommt. Ich weiß nicht ob das jemand kennt, ich kannte es vor letztem Jahr noch nicht. Ich für meinen Teil liebe die Getränke und besonders die kleinen, gefüllten Kügelchen die im Mund zerplatzen. Die zwei Arten die man bei den Getränken wählen kann sind auf Basis von grünem oder schwarzen Tee, die wahlweise mit Milch in verschiedenen Geschmäckern oder mit unterschiedlichen Fruchtsirup(s?) gemischt werden und wie ein Milchshake aussieht. Dann kann man noch Toppings wählen: Kugeln die im Mund zerplatzen, die es in den verschiedensten Geschmackssorten gibt. Ich habe, so wie letztes mal, Himbeermilch mit grünem Tee und Yoghurt Bubbles genommen. Yummi  Kann ich jedem empfehlen. Als ich gesehen hab, dass es dafür auch Do-it-yourself Päckchen gibt, musste ich einfach eins haben ^^ ich bin schon gespannt, wie das alles funktioniert und freue mich auf meinen ersten, selbstgemachten Bubble Tea

 

Weitere Eindrücke von Frankfurt sind: wenige Parkplätze, viele-viele-viele Einbahnstraßen, Ohne-Grund-hupende-Autofahrer, eine sehr schöne nächtliche Aussicht auf den Main und die umliegenden Häuser und Brücken die schön leuchten, Menschen, die nicht aufpassen, wo sie hingehen und sehr viele wunderschöne historische Häuser. Ich bin schon gespannt auf die Einwegkamera Bilder und hoffe, dass das ein oder andere trotz schlechter Belichtung was geworden ist ;D

 

Außerdem habe ich Mittwoch ein Vorstellungsgespräch bei einer Medien Agentur ^__^und ich hoffe, dass sie mich für ein Jahrespraktikum nehmen. Ich bin schon seeeehr aufgeregt und hoffe, dass ich mich gut schlage ^^° Also, alle die Daumen drücken ;D

 

Äffchenweisheit No. 1


„Wecke niemals einen schlafenden Löwen.“

 

(Äffchenweisheiten werde ich wohl öfters am Ende eines Posts anhängen. Warum? Weil die Äffchen süß sind ^^ und ichs lustig finde. Interessiert nicht? Aucht gut ;D).

Wooooow!

20 Mrz 2011

Nach harten 3 Tagen Blogbastlerei bin ich endlich fertig mit meinem Design und allem, was mir bisher eingefallen ist, was ich auf meinem Blog so zeigen möchte. Die Codeschnipsellei hat sich aber gelohnt – nicht wahr?

Ja und jetzt sitz ich hier und schreibe (wie man lesen kann ^^) meinen ersten Eintrag. Nebenbei läuft „Die Drei von der Tankstelle“ ♥ und die Sonne scheint. Ein wirklich guter Sonntag. Würde ich nicht in Bedrängnis mit der laufenden Projektarbeit stecken und müsste noch ein Haufen Sachen machen, die bis zum 1. April fertig sein müssen, wäre ich wohl auch relaxter. Aber ich schiebe einfach alles vor mich her, weil das drei Monatige Projekt einfach schon viiiiiel zu lange läuft und ich dafür nur noch demotiviert bin ^^° Ich freue mich schon, wenn die Schule wieder anfängt – weniger freue ich mich aber auf meine Abschlussprüfungen .__. Man macht sich sorgen.

Die Woche war ansonsten echt guuut ♥ Ich war 3 mal Squash spielen mit meinem Freund und habe „Hatchet 2“, Alfred Hitchcocks „Eine Dame verschwindet“ und eine Dokumentation auf ARTE über Horrorfilme gesehen. Die lief im Übrigen sehr spät, so gegen 4 Uhr nachts, war aber trotzdem sehr gut anzusehen. Irgendwann kommt glaube ich noch eine Wiederholung ;D Wer die sich also antun will, vllt. einfach mal googlen. Was mich nich so sehr gefreut hat, war die Tatsache, dass Hatchet 2 üüüüübelst geschnitten war und man die schlimmsten / besten Szenen gar nicht zu sehen bekommen hat. Ärgerlich. Trotzdem ein ganz guter Film. Über „Eine Dame verschwindet“ war ich positiv überrascht. Der Film ist zugegeben alt, aber einfach klasse. Gegen Ende wird er ein bisschen albern, aber ansonsten wirklich gelungen. Alte Filme sind sowieso sehr gut anzusehen, schon alleine, weil die Menschen viel fröhlicher wirken. Eine weitere gute Neuigkeit was Filme anbelangt, ist, dass ein neuer Film von Studio Ghibli ab dem 02. Juni 2011 bei uns im Kino zu sehen sein wird. Er heißt „Arrietty“ und die wenigen Bilder, die ich bisher gesehen habe, machen einen guten Eindruck. Es geht um ein winzig-kleines Volk das in Japan lebt. Das Mädchen Arrietty ist eine der beiden Hauptfiguren und lebt mit ihren Eltern unter dem Boden eines tokiotischen Haushaltes. Dinge, die sie zum leben benötigen, borgen sie sich von den großen Menschen, die nichts von den Winzlingen wissen dürfen. Als jedoch ein kranker Junge in das Haus einzieht, in dessen Boden Arrietty mit ihrer Familie lebt, freundet sie sich mit ihm an – und das gegen alle Regeln. Hört sich schonmal sehr gut an. Ich bin gespannt und hoffe, dass er so zauberhaft wird wie „Chihiros Reise ins Zauberland“, „Totoro“ oder „Das Wandelnde Schloss“. Wo ich schonmal bei Japan bin. Mich macht die Katastrophe in Japan traurig. Und noch trauriger macht mich die Tatsache, dass man nicht helfen kann. Es ist komisch hier einfach normal weiter zu machen, während die Menschen in Japan um ihr Leben, ihre Gesundheit und ihre Angehörigen fürchten. Es macht mich einfach sprachlos, dass sowas passiert ist. Das beweist einmal mehr, das die Erde unberechenbar ist und Katastrophen-Management (oder wie man es auch sonst nennen mag) bei wirklichen Katastrophen nicht wirklich etwas bringt.

So, zum Schluss gibt es noch ein Video, dass ich letzten auf YouTube gefunden habe. Ich hab gelacht (nachdem ich mich ein bisschen erschrocken hab ^^°).

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